Ein konkretes Ergebnis ist gewünscht
Es ist beschreibbar, welcher Ablauf, welche Qualität oder welcher digitale Standard künftig erreicht werden soll.
Prozess- & Wirtschaftlichkeitsanalyse
Wir dokumentieren den heutigen Ablauf, rechnen belastbare Effekte und trennen sie von strategisch-qualitativem Nutzen und bewusst gesetzten Unternehmenszielen. Das Ergebnis ist eine nachvollziehbare Entscheidungsvorlage – kein vorweggenommenes Softwareangebot und kein Investitionsverbot.
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Der Zweck der Analyse
Viele Digitalisierungsprojekte beginnen mit einer Lösungsidee: neues Formular, Webanwendung, Schnittstelle, Automatisierung oder KI. Ob diese Lösung das eigentliche Problem trifft, welchen messbaren Effekt sie hat und welchen zusätzlichen Wert das Unternehmen ihr beimisst, bleibt dabei häufig offen.
Unsere Analyse setzt früher an. Wir klären den vollständigen Prozess, seine tatsächliche Grenze, die Ursachen des Aufwands und die Datenbasis für eine realistische Nutzenrechnung. Zusätzlich halten wir fest, welche strategischen, qualitativen oder bewusst gesetzten Ziele unabhängig von einer kurzen Amortisation erreicht werden sollen. Erst danach vergleichen wir geeignete Zielbilder und die dafür notwendige Lösungstiefe.
Die Analyse ist eine separat beauftragte Beratungsleistung. Vor Beginn werden Prozess, Beteiligte, Systeme, Datenlage und gewünschte Entscheidungstiefe abgegrenzt; anschließend erhalten Sie ein klares Festpreisangebot.
Wann die Vertiefung sinnvoll ist
Nicht jeder Punkt muss erfüllt sein. Die Analyse schafft Wert, sobald eine reale Investitionsentscheidung ansteht – unabhängig davon, ob sie vor allem durch Amortisation, strategische Wirkung oder einen bewusst gewünschten Standard getragen wird.
Es ist beschreibbar, welcher Ablauf, welche Qualität oder welcher digitale Standard künftig erreicht werden soll.
Übergaben, Prüfungen und Medienbrüche erzeugen zusätzlichen Aufwand, Verzögerung oder Abhängigkeit von Einzelpersonen.
Angaben werden anschließend geprüft, übertragen, freigegeben, archiviert, abgerechnet oder für weitere Leistungen benötigt.
Vorgangsmengen, Bearbeitungszeiten und monetäre Effekte werden gemessen oder modelliert; qualitative Ziele werden getrennt beschrieben.
Die Geschäftsführung möchte wissen, was sich rechnet, welche zusätzlichen Werte zählen und ob sie die Lösung gegebenenfalls trotzdem bewusst realisieren will.
Vorgehensweise
Wir grenzen Auslöser, Prozessende, Rollen, Standorte, Systeme, Varianten und die konkrete Managementfrage gemeinsam ab.
Vorgangsmengen, Zeiten, Fehler, Rückfragen, Verzögerungen und direkte Kosten werden aus vorhandenen Daten oder einer gezielten Messung zusammengetragen.
Der reale Ablauf wird Schritt für Schritt dokumentiert – einschließlich inoffizieller Zwischenlösungen, Prüfungen, Dateien und manueller Übertragungen.
Wir trennen sichtbare Symptome von ihren Ursachen und ordnen jeden relevanten Aufwand dem auslösenden Prozessschritt zu.
Organisatorische Verbesserung, Dokument, Webanwendung, Schnittstelle, Automatisierung oder KI werden nach Eignung und Lösungstiefe verglichen.
Investition, laufende Kosten, quantifizierter Nutzen, qualitative und strategische Wirkung sowie bewusst gesetzte Ziele werden getrennt zu einer Empfehlung zusammengeführt.
Datengrundlage
Eine gute Analyse verlangt keine perfekte Datenlandschaft. Sie verlangt jedoch, dass Messwerte, Schätzungen und noch offene Punkte eindeutig voneinander getrennt werden.
Wie oft tritt der Prozess auf, welche Varianten gibt es und wie verteilt sich das Volumen auf Rollen, Standorte oder Zeiträume?
Erfassung, Prüfung, Suche, Rückfrage, Korrektur, Übertragung und Wartezeit werden getrennt betrachtet.
Vollkosten und direkte Folgen bilden die wirtschaftliche Ausgangslage. Qualität, Kontrolle, Zukunftsfähigkeit und bewusst gewünschte Standards ergänzen das Entscheidungsbild.
Fehlen belastbare Werte, arbeiten wir mit ausdrücklich gekennzeichneten Hypothesen oder Branchenannahmen. Sensitivitätsszenarien zeigen dann, wie stark das Ergebnis von diesen Annahmen abhängt.
Die entscheidende Prozessgrenze
Diese Unterscheidung verhindert, dass ein Formular optimiert wird, obwohl der größere Aufwand erst bei Prüfung, Übertragung, Abrechnung oder Terminierung entsteht.
Rechenlogik
Jeder monetarisierte Effekt erhält eine nachvollziehbare Mengen-, Zeit- oder Kostenbasis. Qualitative Vorteile werden separat dokumentiert und nur dann in die Rechnung aufgenommen, wenn ihr Geldwert belastbar herleitbar ist.
Zeitwirkung: betroffene Vorgänge × vermiedene Minuten × geeigneter Vollkostensatz.
Direkte Wirkung: vermiedene Fremdkosten, Fehler, Nacharbeit oder nachweisbar entgangene Leistungen.
Bruttonutzen: Summe aller belegbaren direkten wirtschaftlichen Effekte ohne Doppelzählung.
Monatlicher Nettonutzen: Bruttonutzen abzüglich Lizenzen, Betrieb, Wartung und sonstiger laufender Mehrkosten.
Amortisation: einmalige Investition geteilt durch den realistischen monatlichen Nettonutzen.
Drei Entscheidungsebenen
Amortisation und Sensitivität
Ein Basisszenario zeigt die wahrscheinlichste Entwicklung. Ein konservatives und ein günstigeres Szenario machen sichtbar, wie stabil die Entscheidung bei veränderten Mengen, Zeiten, Kosten oder Nutzung bleibt.
Geringerer Nutzen, langsamere Nutzung oder höhere laufende Kosten.
Die am besten belegte und für die Entscheidung maßgebliche Annahmenkombination.
Zusätzliche Wirkung nur dort, wo Mengen, Kapazität oder Ergebnisbeitrag plausibel sind.
Ihre Entscheidungsvorlage
Die Analyse endet nicht bei einer Prozessgrafik. Sie verbindet betriebliche Realität, mögliche Lösung, wirtschaftliche Konsequenz und das tatsächliche Entscheidungsmotiv.
Kernproblem, gewünschtes Ergebnis, vollständiges Nutzenbild und Empfehlung kompakt für die Entscheidungsebene.
Auslöser, Prozessende, Rollen, Systeme, Übergaben, Prüfungen, Rückfragen und Medienbrüche.
Quantifizierte Reibungsverluste sowie qualitative und strategische Ziele mit klarer Zuordnung.
Vergleich geeigneter organisatorischer und technischer Lösungswege mit sinnvoller Ausbaulogik.
Investitionskorridor, laufende Kosten, Nettonutzen, Amortisation, qualitative Wirkung und bewusst gesetzte Ziele.
Klare Aussage: stoppen, klein verbessern, wirtschaftlichen Pilot starten oder eine bewusst gewollte Lösung transparent umsetzen.
Klare Leistungsgrenze
Beauftragung und Preis
Der Aufwand hängt davon ab, wie viele Prozessvarianten, Rollen, Standorte und Systeme einbezogen werden, wie belastbar die Datenlage ist und welche Entscheidungstiefe benötigt wird. Deshalb nennen wir keinen pauschalen Analysepreis, bevor der Untersuchungsrahmen verstanden ist.
Der kostenlose Prozesscheck dient genau dieser Vorauswahl. Ergibt sich ein sinnvoller Analyseauftrag, erhalten Sie vorab ein klar beschriebenes Festpreisangebot. Eine spätere Umsetzung ist davon unabhängig und wird nur auf Grundlage der Analyse separat entschieden.
Kostenlosen Prozesscheck kennenlernenHäufige Fragen
Ja. Sie ist eine eigenständige Beratungsleistung. Nach dem kostenlosen Prozesscheck und der Abgrenzung des Untersuchungsrahmens erhalten Sie dafür ein separates Festpreisangebot.
Ein einzelner klarer Prozess mit wenigen Rollen benötigt einen anderen Aufwand als ein standortübergreifender Ablauf mit mehreren Systemen und Varianten. Ein Preis vor der Abgrenzung wäre daher entweder ungenau oder würde unnötige Reserven enthalten.
Dann definieren wir eine geeignete Messbasis oder arbeiten mit klar gekennzeichneten Annahmen. Konservative, realistische und günstigere Szenarien zeigen, wie stark die Entscheidung davon abhängt.
Nein. Die Analyse soll eine belastbare Entscheidung ermöglichen. Sie kann auch ergeben, dass keine technische Umsetzung, nur eine kleine organisatorische Verbesserung oder zunächst ein begrenzter Pilot sinnvoll ist.
Ja. Strategische oder qualitative Ziele und ein bewusst gewünschter digitaler Standard können eine Investition tragen. Wir benennen die begrenzte monetäre Wirkung offen, zeigen Gesamtkosten und Risiken und überlassen die Gewichtung dem Unternehmen.
Benötigt werden eine entscheidungsfähige Ansprechperson sowie Mitarbeitende, die den realen Ablauf vor und nach dem sichtbaren Formular- oder Arbeitsschritt kennen. Umfang und Termine werden vorab passend zum Untersuchungsrahmen festgelegt.
Wenn Sie sich nach der Analyse für eine Umsetzung entscheiden, werden technische Spezifikation, Anbieterwahl und Umsetzung separat abgegrenzt und angeboten. Das gilt auch für eine bewusst gewollte Investition mit begrenztem monetären Rückfluss.
Ihr Prozess als Ausgangspunkt
Der kostenlose Prozesscheck klärt zunächst, welche Managemententscheidung vorbereitet werden soll. Danach grenzen wir den Untersuchungsrahmen ab und unterbreiten Ihnen für das vollständige Nutzen- und Kostenbild ein separates Festpreisangebot.