Modellierter Referenzfall

Handwerksbetrieb mit 25 Mitarbeitenden: vom Arbeitsbericht zur abrechenbaren Leistung.

Das Modell zeigt, wie eine integrierte Erfassungs- und Übergabelösung bei einem technischen Handwerksbetrieb wirken kann – inklusive Investition, Nettonutzen und Amortisation.

25 Mitarbeitende360 Berichte/Monat8,6 Monate Amortisation
Prozess einordnen lassen
Transparenter Modellcharakter

Modellierter Referenzfall auf Basis typischer Prozesse mittelständischer Handwerksunternehmen und abstrahierter persönlicher Projekterfahrung. Unternehmen, Mengen, Kosten und Nutzenwerte sind Annahmen und dienen der wirtschaftlichen Orientierung. Es handelt sich nicht um die Darstellung eines tatsächlich realisierten Kundenprojekts.

Management Summary

Ein kleiner Prozessschritt mit großer Folgewirkung.

Der Betrieb ersetzt nicht sein ERP. Er verbindet die mobile Leistungserfassung mit Prüfung, Dokumentenerstellung und kaufmännischer Weiterverarbeitung.

Einmalige Investition18.000 €Konzeption, Webmodul, Schnittstelle und Einführung
Zeitgewinn90 Std.pro Monat in Außendienst und Büro
Monatlicher Nettonutzen2.100 €nach laufendem Aufwand und Sicherheitsabschlag
Amortisation8,6 Mon.außergewöhnlich attraktiv

Modellannahmen

Ausgangslage des Beispielbetriebs.

25Mitarbeitende insgesamt
12regelmäßige Nutzer im Außendienst
360Arbeits- und Serviceberichte pro Monat
2Mitarbeitende in Prüfung und Abrechnung

Modellannahme: Die Berichte enthalten Tätigkeiten, Zeiten, Material, Anfahrt, Fotos und Unterschrift. Nach der Rückgabe prüft das Büro die Angaben und überträgt abrechnungsrelevante Daten in die vorhandene ERP- oder Branchensoftware.

Vorher / nachher

Aus einer Datei wird ein steuerbarer Vorgang.

Der wirtschaftliche Effekt entsteht aus mehreren kleinen Entlastungen entlang derselben Prozesskette.

Arbeitsweise vorher
  1. 01 Stammdaten werden im Bericht erneut erfasst
  2. 02 Freitext und Materialangaben sind uneinheitlich
  3. 03 Fotos liegen getrennt oder schlecht zugeordnet
  4. 04 Büro prüft jeden Bericht manuell
  5. 05 Rückfragen unterbrechen beide Arbeitsbereiche
  6. 06 Daten werden ins ERP übertragen
Arbeitsweise nachher
  1. 01 Auftrags- und Kundendaten sind vorausgefüllt
  2. 02 Geführte Eingabe nutzt Pflichtfelder und Kataloge
  3. 03 Fotos hängen direkt am Auftrag
  4. 04 Plausibilität wird vor Abgabe geprüft
  5. 05 PDF entsteht automatisch als Nachweis
  6. 06 Abrechnungsdaten fließen ins ERP zurück

Modellrechnung

So entsteht der monatliche Nettonutzen.

NutzenkomponenteAnnahmeMonatlicher Wert
Entlastung Außendienst und Büro90 Stunden × 32 € Vollkosten2.880 €
Vermiedene Nacharbeit und Fehlerkonservativer Pauschalwert420 €
Bruttonutzenvor Sicherheitsabschlag3.300 €
Sicherheitsabschlag30 % für nicht vollständig realisierten Zeitwert−990 €
Laufender AufwandBetrieb, Pflege und kleinere Anpassungen−210 €
Monatlicher Nettonutzenrealistisch modelliert2.100 €
Amortisationsrechnung18.000 € ÷ 2.100 € = 8,6 Monate
≤ 12 Monate · außergewöhnlich attraktiv

Sensitivität

Was passiert, wenn der Nutzen geringer oder höher ausfällt?

Konservativ1.500 €/Monat

12,0 Monate Amortisation

Realistisch2.100 €/Monat

8,6 Monate Amortisation

Positiv2.900 €/Monat

6,2 Monate Amortisation

Gesamtfazit

Im realistischen Szenario entsteht nach Abzug der Investition bereits im ersten Jahr ein rechnerischer Überschuss von 7.200 €. Ab dem zweiten Jahr beträgt der laufende modellierte Nettonutzen 25.200 € pro Jahr. Nicht eingerechnet sind mögliche Liquiditätsvorteile durch schnellere Rechnungsstellung.

Ihr Prozess als Ausgangspunkt

Wo werden Ihre Auftragsdaten heute ein zweites Mal angefasst?

Ein vorhandener Arbeitsbericht oder eine kurze Beschreibung des heutigen Ablaufs reicht als Einstieg. Wir ordnen ein, wo der wirtschaftliche Hebel liegt und welche Lösungstiefe sinnvoll ist.

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